Burgwall

Staviskes Burgwall und Grabhügel

Dauer des Besuchs 1 h.

Während Sie den Neris entlangfahren, erreichen Sie Staviškės, die erste Siedlung auf der Flussterrasse im Verkiai-Regionalpark. Die umliegenden Gebiete verfügten immer über zahlreiche stille Gewässer, wie z. B. sumpfige Teiche und Seen, die von den Einheimischen "staviai" (abgeleitet aus dem polnischen Wort „staw“' das Teich) genannt werden. Auf diese Weise wurde der Name des Dorfes geboren. In der Vergangenheit verlief eine Hauptstraße an dem Dorf vorbei, die in die Richtung der Städte Molėtai und Dubingiai, und schließlich in die Stadt Vilnius führte.

Staviškės gilt als eine der ältesten Siedlungen im Verkiai-Regionalpark. Die ersten Siedler haben sich vermutlich während des 1.-2. Jahrhunderts in der Gegend angesiedelt. Archäologen entdeckten Reste eines Messingschmelzhauses aus der Eisenzeit und sechs Grabhügel aus dem 8. bis 10. Jahrhundert. Die Grabhügel sind unter den östlichen litauischen Grabhügeln kategorisiert und wurden in der Nähe der alten Siedlung entdeckt. Die auf Privatgelände gelegenen Hügelgräber sind nahezu unsichtbar, da sie durch verschiedene landwirtschaftliche Tätigkeiten zerstört oder durch die ständige Überschwemmung des Neris geebnet wurden. Die Lage von Staviškės ist relativ niedrig und so wurde das Gebiet oft von Überschwemmungen fortgewaschen. Im Jahre 1928 wurde eine Skulptur des Heiligen Herzens Jesu auf dem Staviškės-Burgwall aufgestellt und sollte das Gebiet vor den Gewalten der Natur schützen. Der besagte Burgwall, auch bekannt als Naujieji Verkiai (das Neue Verkiai), steht am Ende der Verkių Straße. Obwohl der Burgwall mit seiner Höhe von 10 Metern ganz normal erscheinen mag, hat er schon tausend Jahre auf dem Buckel. Bei Grabungen um den Burgwall wurde keine kulturelle Schicht gefunden.

Kontakte

pavilniai-verkiai.lt
[email protected]
54.764773, 25.352847

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