Burgwall

Liskiava Alkakalnis Hügel

Dauer des Besuchs 1 h.

Burgwall Liškiava, Hügel der Liškiava Burg, Raganų Mūras (Hexenmauerwerk), Perkūno Šventinyčia (Heilstätte des Donners) genannt, befindet sich auf dem Liškiava Dorf am linken Ufer des Flusses Memel.

Liškiava wird in den schriftlichen Quellen schon im Jahre 1044 erwähnt. Man vermutet, dass Liškiava Anfang des XIII. Jh. durch den Fürsten Erdvilas gegründet wurde. Auf dem Burgwall von dem VI. bis zum IX. Jh. nach Christus stand eine hölzerne Burg. Hier kann man Ruinen einer Mauerburg sehen, die aus dem XIV. oder XV. Jh. erhalten wurden, als hier der Bau einer Mauerburg angefangen wurde, aber nach der Schlacht bei Grünwald ihre Bedeutung noch vor Vollendung verloren wurde. Die Burg sollte vier Türme haben und die kleinste von allen litauischen Burgen sein. Auf einem Burgwall, der noch Alkakalnis oder Kirchenhügel genannt wurde, befand sich ein Opferaltar für den Gott Donner, wo das heilige Feuer brannte, deshalb nannte man den Hügel noch Perkūnkalnis (Donnerhügel).

Es wurden 3 Etappen der Ansiedlung des Burgwalls festgestellt. Die früheste war aus der ersten Hälfte des I. Jh., die mittlere – Anfang des II. Jh. und die dritte – mit dem Bau der Mauerburg aus dem XIV. Jh. verbunden. Bis heute wurde auf der südwestlichen Seite des Burgwalls ein Mauerturm mit Durchmesser von 11,5 m, Wandstärke von 3,5 m und Höhe von 3 m erhalten. Im Laufe der Ausgrabungen wurden Funde der gestreiften und rustikalen Keramik, Äxte, Knochen von Tieren, Werkzeug aus Knochen und Metall, Schmuck entdeckt.

Von dem Burgwall eröffnet sich ein hervorragender Ausblick auf das Ensemble des barocken Klosters und der Kirche Liškiava, Dorf Liškiava, Kieferwälder von Dzūkija, langsam fließende Memel, und in der Ferne ist auch die Stadt Druskininkai zu erblicken.

Kontakte

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Liškiavos Alkakalnis
54.081599, 24.044094

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